13.02.2017: ISPO MUNICH - Schlussbericht

2.732 Aussteller (Rekord), dazu über 85.000 Besucher, Zuwachs aus dem internationalen Bereich und neben spannenden Produktneuheiten vor allem wichtige Impulse für Industrie und Handel – das ist die Bilanz der ISPO MUNICH 2017 aus Messesicht.

„Auch im digitalen Zeitalter ist die analoge Welt unverzichtbar. Das war auf der ISPO MUNICH deutlich zu erleben. Hier werden Strategien im persönlichen Austausch entwickelt und Partnerschaften geschlossen“, sagte Klaus Dittrich, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München.

ISPO: Kommunikations-Plattform an 365 Tagen

Wie sich das Sport-Business im digitalen Zeitalter neu aufstellt und wie dies am Beispiel der ISPO MUNICH 2017 exemplarisch gelingt, machte das Symposium von ISPO und Adidas zum Thema „Digitalisierung als Wachstumsimpuls für Industrie und Handel“ deutlich: Die ISPO MUNICH vernetzt die Branche – vom kleinen Fachhändler bis hin zum globalen Marktführer wie in diesem Fall Adidas. Der Sportartikel-Riese kehrte nach elf Jahren Pause mit diesen Symposium zurück auf die ISPO MUNICH. Für den Messe-Chef ist dies durchaus ein Signal: „Wir bieten die Plattform, um die zukünftigen Herausforderungen des Handels zu meistern. Und das nicht nur an vier Messetagen,“ so Dittrich weiter, „sondern an 365 Tagen im Jahr über unsere digitalen Services wie ISPO OPEN INNOVATION oder ISPO.com.“

85.000 Fachbesucher zu Gast

Neben dem Aussteller-Rekord verzeichnete die ISPO MUNICH 2017 auch ein Besucherplus: Über 85.000 Fachbesucher aus 120 Ländern kamen nach München. Das ist laut Messe-Angaben ein Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr (2016: 81.368) – die ISPO MUNICH ist also noch internationaler geworden. Der stärkste Zuwachs kam aus Italien, Russland, Großbritannien, China und den USA. Und dass auch die weiteste Anreise sich durchaus gelohnt hat, verdeutlichen die Zahlen der Gelszus Messe-Marktforschung, die die Messe München am Mittwoch veröffentlichte: Demnach haben 97 Prozent der Besucher die Veranstaltung mit ausgezeichnet bis gut bewertet.

Die Elektronik wird im Sport-Business immer wichtiger

2.732 Aussteller präsentierten ihre Produkte und Innovationen. Das ist neuer Rekord – und entspricht einem Plus von drei Prozent gegenüber 2016. Der Trend der vergangenen Jahre hat sich weiter etabliert: „Die Elektronik hält immer stärker Einzug in die Sportartikel“, sagt Messechef Klaus Dittrich. Zu sehen waren unter anderem mit Sensortechnik ausgestattete Skistöcke, Virtual Reality Brillen für ein emotionales Einkaufserlebnis und ein digitaler Ski-Trainer in der Einlegesohle.

Schwerpunktthema Frauen im Sport-Business

Die ISPO MUNICH versteht sich als Kommunikations-Plattform, die auch selbst Agenda-Setting betreibt. Deutlich wurde dies in diesem Jahr bei einem Kernthema: Frauen im Sport, als Führungskräfte in der Industrie und als Zielgruppe. Auf Podien, in Panels, bei gemeinsamen Rundgängen von Stakeholdern und Influencern wurde darüber diskutiert: Wie kann es gelingen, den Bedürfnissen von Frauen besser gerecht zu werden als in der Vergangenheit? Dabei war die Women’s Lounge für zahlreiche Branchenvertreterinnen der Treffpunkt, um neue Kontakte zu knüpfen. Spezielle Rundgänge zu Herstellern wie VAUDE oder Garmin sowie ein eigenes Vortragsprogramm zogen zahlreiche Besucherinnen an.

Die nächste ISPO MUNICH findet von 28. bis 31. Januar 2018 in München statt.


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