25.08.2011: VDS-Jahrestagung 2011 in Wiesbaden: Jahrzehntelange Aufbauarbeit macht sich bezahlt

VDS-Super-Cup ist der wichtigste Wettbewerb für Servicebereitschaft und Verkäufer-Training in Europa – Weiter steigende Nachfrage bei Teilnehmern und der Markenindustrie

Wiesbaden – „Mit dem VDS-Super-Cup haben wir vor über 20 Jahren den Verkäuferwettbewerb ins Leben gerufen, dessen Konzept an den spezifisch mittelständisch geprägten Interessen des inhabergeführten selbstständigen Sportfachhandels in Deutschland ausgerichtet ist und jedes Jahr weiter wird. Der Super-Cup ist so zum größten Event seiner Art in Europa geworden und nimmt Jahr um Jahr an Teilnehmerzahlen und Marktbedeutung zu“, kommentiert VDS-Präsident Werner Haizmann in seinem Rechenschaftsbericht zur Jahreshauptversammlung des Verbandes am 21. August 2011 in Wiesbaden. „Es ist eine der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste Aufgabe des Verbands Deutscher Sportfachhandel VDS. Wir werden immer wieder aufs Neue überrascht, was die Steigerung der aktiven Teilnahme an diesem Wettbewerb anbelangt und freuen uns jedes Jahr darüber, dass die nationale und internationale Markenartikelindustrie unseren Super-Cup trotz großen Wettbewerbs in diesem Bereich immer wieder tatkräftig und ideenreich unterstützt. Dabei ist sie der Meinung, dass sich jeder Euro für diesen Wettbewerb nicht nur für den Super-Cup, sondern auch für den Verkaufserfolg der Industrie im Sportfachhandel rechnet.“

VDS-Präsident Werner Haizmann dankte in diesem Zusammenhang dem Vater des Super-Cups, seinem Vizepräsidenten Lothar Johanning aus Bad Oeynhausen und Karin Höcker, unserem Verbandssekretär, die seit vielen Jahren mit der Vorbereitung und Organisation des VDS-Super-Cups betraut ist. Aktiv unterstützt wird das Erfolgsteam dabei von Cory Diegel in Wiesbaden und Uschi Albers in München.

Der Dank des VDS-Präsidenten Werner Haizmann geht in diesem Zusammenhang ebenso an das Verlagshaus Chmielorz, das nicht nur das offizielle Verbandsorgan Sport + Mode herausgibt, sondern den Super-Cup seit seiner Gründung großzügig publizistisch begleitet und unterstützt. „Alle zusammen haben wir in den letzten Jahrzehnten mit dem Super-Cup einen Wettbewerb erfolgreich aufgebaut, dessen Konzept ‚for ever young‘ ist, weil es jährlich immer an die wechselnden Informations- und Schulungsbedürfnisse der Servicemitarbeiter im mittelständischen Sportfachgeschäft angepasst wird. Wir sorgen als Verband dafür, dass es im deutschen Sportfachhandel keine Klagen mehr über Servicewüsten gibt. Damit haben wir erreicht, dass der mittelständisch geführte Sportfachhandel und die in seinen Marketing- und Service-Verbundgruppen wie Intersport Deutschland und Sport 2000 zusammengeschlossenen Geschäfte in einem der am härtesten umkämpften europäischen Sportartikel- und Sportmodemärkte immer noch die Nase vorn hat. Um diesen Super-Cup beneiden uns viele Kollegenverbände in Europa“, urteilt VDS-Präsident Werner Haizmann, der zugleich Präsident des europäischen Dachverbands der Sportartikelhandelsverbände Fedas ist. Die Endausscheidung der 40 Besten im Super-Cup 2011 findet vom 16. - 19. Oktober 2011 wieder im Hotel am Badersee in Grainau statt.

Die Delegierten, die auf dieses Ergebnis des Super-Cups besonders stolz sind, beschäftigten sich neben den üblichen Regularien zur Entlastung der Verbandsgeschäftsführung, die mit Dank an alle Verantwortlichen einstimmig vorgenommen wurde, vor allem mit den zentralen Themen der nächsten fünf bis zehn Jahre. Dabei ging es um die Frage, ob es beispielsweise dem französischen Sportdiscounter Decathlon in seinem neuen weiteren massiven Angriff auf den deutschen Markt gelingen könnte, die bisher gut funktionierende Abwehrfront des mitteständischen Sportfachhandels zu durchbrechen. Ähnlich kritisch diskutiert wurden die Probleme, die die zunehmend mehr handelnde Markenartikelindustrie als Konkurrent am Markt und gleichzeitiger Markenpartner des Handels im Markt aufwirft.

„Wir sind als mittelständischer deutscher Sportfachhandel keinesfalls ein Gegner des Wettbewerbs am Markt und keinesfalls ein Befürworter von immer stärkerer Regulierung des Wettbewerbs durch immer neue administrative Regelungen. Wir unterstützen aber mit allen Kräften nicht nur unsere Marketingverbundgruppen Intersport Deutschland und Sport 2000 in ihrem Standortwettbewerb mit Decathlon, sondern fordern alle unsere Mitglieder auf, in dem öffentlichen und nicht öffentlichen kommunalpolitischen Ansiedlungsdiskurs eindeutig Stellung für die gesetzlichen Vorgaben zu beziehen. Der große französische Handelsriese Decathlon scheint sie in letzter Zeit immer mehr mit juristisch fein geknüpften Argumenten ‚aushebeln‘ zu wollen. Was wir als mittelständischer Sportartikelfachhandel von der Kommunal- und Landespolitik erwarten ist die Unterstützung unseres Wettbewerbs auf gesetzlicher Augenhöhe. Wir haben uns bisher erfolgreich dem Wettbewerb gestellt, auch dem, den die neuen virtuellen Vertriebsformen im Handel ausgelöst haben. Das wollen wir im Schulterschluss mit unseren starken Verbandspartnern, den Marketingverbundgruppen, weiterhin tun. Wir sind überzeugt, dass wir damit auch weiterhin unseren 60-prozentigen Umsatzanteil, den unsere Mitglieder am deutschen Markt haben, nicht nur halten, sondern noch weiter ausbauen können.“ Mit diesem Bekenntnis zur Stärke des deutschen Sportfachhandels beschloss Werner Haizmann seinen Branchenbericht über das abgelaufene Geschäftsjahr 2010 und das laufende Geschäftsjahr 2011.

Gleichzeitig dankte er der Weltmesse ispo in München für die seit ihrer Gründung praktizierten aktiven Zusammenarbeit zwischen Messe und Verband, an der sich auch nach dem Übergang in der Geschäftsführung der MMG von Manfred Wutzlhofer auf Klaus Dittrich nichts geändert habe. „Wir wissen, was wir an unserem starken Partner ispo haben und die ispo weiß, was sie an uns als den sie seit ihr Gründung tragenden Verband hat.“

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