14.04.2011: Bravo adidas

MĂŒnchen – „Als VDS – Verband Deutscher Sportfachhandel und als Fedas – Verband des EuropĂ€ischen Sportfachhandels begrĂŒĂŸen wir die jĂŒngste Entscheidung unseres jahrzehntelangen Industriepartners der ersten Stunde, der adidas Group, als zweitgrĂ¶ĂŸtes Sportartikelunternehmen der Welt, kĂŒnftig nicht mehr mit HĂ€ndlern zusammenzuarbeiten, die Produkte des Unternehmens im Food-Umfeld anbieten“, freut sich der PrĂ€sident des deutschen und europĂ€ischen Sportfachhandelsverbandes, Werner Haizmann aus Stuttgart Bad Cannstatt, ĂŒber die Nachricht aus Herzogenaurach.

Dazu formuliert der Stuttgarter Sportartikelkaufmann am Rande der traditionellen FrĂŒhjahrsvorstandssitzung des Verbandes in MĂŒnchen: „Wir bedanken uns daher bei CEO Herbert Hainer und dem adidas-Deutschland-, Österreich- und Schweiz-GeschĂ€ftsfĂŒhrer GĂŒnter Weigl fĂŒr die neue und schĂ€rfere ‚Customer und Range Segmentation’ der adidas Group, die das gesamte Reebok-GeschĂ€ft mit einschließt. Wir werden CEO Herbert Hainer und seinen Vorstandskollegen Erich Stamminger in diesem Verzicht des Unternehmens auf bisher siebenstellige UmsĂ€tze beispielsweise mit der Metrotochter Real weiter bestĂ€rken. Auch wir sind mit adidas der Meinung, dass ein hochwertiges Sortiment, so wie es adidas und Reebok anbieten, zuallererst in die GeschĂ€fte des klassischen deutschen und europĂ€ischen Sportfachhandels gehört. Nur er garantiert in allen Bereichen als der geborene Wellness- und Fitnessberater mit seinem Service beim Verkauf und bei der individuellen Kundenbetreuung den Standard, den adidas nicht nur in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder sehr geschĂ€tzt hat und den das Unternehmen mit dem Angebot von Reebok jetzt noch verstĂ€rkt nutzen will. Schließlich ist es auch der VDS, der seit mehr als 20 Jahren den grĂ¶ĂŸten europĂ€ischen VerkĂ€uferwettbewerb, den VDS-Super-Cup erfolgreich veranstaltet, an dem jĂ€hrlich mehr als 1500 Teilnehmer um die 40 SpitzenplĂ€tze kĂ€mpfen.“ adidas ist und war hier bei vielen Veranstaltungen dabei.

„Als VDS“, so Werner Haizmann in seinem MĂŒnchner Verbandsstatement abschließend, „haben wir zusĂ€tzlich zu dieser wegweisenden Entscheidung in Sachen Belieferung von Food-Großanbietern vom Format der Metro auch die Erneuerung des alten Versprechens an den VDS bei der letzten Hauptversammlung des Unternehmens zur Kenntnis genommen, als Unternehmen nicht mehr als 20 Prozent Retailumsatz selbst zu machen.

Deshalb begrĂŒĂŸen wir die jĂŒngste Formulierung von Pressesprecher Oliver BrĂŒggen in der Fachpresse, dass in den etablierten MĂ€rkten in Westeuropa und damit auch in Deutschland der Schwerpunkt des Unternehmens eindeutig weiterhin auf der engen und erfolgreichen Zusammenarbeit mit unseren Partnern im Fachhandel liegt.“

Mit dem Verzicht von adidas auf den bisherigen Umsatz mit der Metro als einen der grĂ¶ĂŸten EinzelhĂ€ndler der Welt geht der VDS mit adidas zusammen ganz besonders gern auf Umsatz- und Torjagd bei der kommenden Fußballweltmeisterschaft der Frauen in Deutschland.

Hier hat adidas wieder in Zusammenarbeit mit den beiden großen Verbundgruppen im deutschen und europĂ€ischen Sportfachhandel, der Intersport International und der Sport 2000 International, eine ganze Reihe interessanter Marketingaktionen geplant, die allen hoffentlich die dringend notwendigen renditebringenden UmsĂ€tze in diesem wichtigen Teamsportbereich bringen werden.

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