31.08.2010: VDS-Jahrestagung 2010 in Wiesbaden: VDS als Berufsverband kämpft an allen Fronten für die wirtschaftspolitischen und unternehmerischen Interessen des deutschen Sportartikelfachhandels

München – „Der VDS ist ein starker Vertreter des deutschen Sportfachhandels in der wirtschaftspolitischen und gesellschaftlichen Öffentlichkeit in Deutschland. Dabei unterstützt er in vielfältiger Weise als Interessenvertreter des Berufsstands die vielschichtigen Wünsche der Mitglieder und ihrer Unternehmen an alle Vertreter der nationalen und internationalen Sportartikelbranche und in der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik auf allen Ebenen.“ Unter dieses Motto stellte der Präsident des Verbandes Deutscher Sportfachhandel VDS, Werner Haizmann, aus Stuttgart-Bad Cannstatt bei der Jahrestagung des VDS 2010 im Wiesbadener Dorint Hotel seinen Rechenschaftsbericht über ein wieder erfolgreiches Verbandsjahr.

„Gleichzeitig“, so Werner Haizmann, „kümmert sich der Verband seit mehr als 20 Jahren sehr erfolgreich um Ausbildung und Fortbildung seiner Mitglieder und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Sportfachgeschäften. Eines der wichtigsten Instrumente zur Bewältigung dieser Aufgabe ist der VDS-Super Cup, der der wichtigste Verkäuferwettbewerb in Europa ist. Damit gelingt es dem Verband Jahr für Jahr, für den deutschen Sportfachhandel bei den Kunden mit bestem Service und guter Beratung zu punkten. Es wundert daher nicht, wenn diese Kunden den Mitgliedern des Verbandes, den mittelständisch orientierten und inhabergeführten Fachgeschäften in Innenstädten und Fachmarktzentren, die Treue halten. Zu dieser Situation auf dem in Europa wohl am härtest umkämpften Sportartikel- und Sportmodemarkt trägt auch die ausgezeichnete und vertrauensvolle Zusammenarbeit des Verbandes Deutscher Sportfachhandel mit seinen größten Verbundgruppen, der Intersport Deutschland in Heilbronn und der Sport 2000 in Mainhausen, bei. Diese traditionsreiche Zusammenarbeit soll auch nach dem 100-jährigen Verbandsjubiläum des VDS in diesem Jahr fortgesetzt und ausgebaut werden. Das Gleiche gilt für die Zusammenarbeit mit dem Messepartner der ersten Stunde, der ispo in München. Man könne sich als Verband besonders darüber freuen, dass der neue Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München, Klaus Dittrich, das jahrzehntelange Vertrauen seines Vorgängers Manfred Wutzlhofer in den Verband und seine Arbeit übernommen habe. Dieser wichtige Kontakt soll in weiteren gemeinsamen Gesprächen zwischen Verbandsführung und Messechef nebst seinem ispo-Team um Tobias Gröber und Markus Hefter fortgesetzt sowie zum gegenseitigen Vorteil ausgebaut werden.“

Zur Jahrestagung in Wiesbaden begrüßte Präsident Werner Haizmann den neuen Vorsitzenden des Landesverbands Bayern im VDS, Marcus Freitag aus Nürnberg, in der Runde und freute sich, mit ihm wieder einen Vertreter Bayerns im Vorstand zu haben, der sich als gestandener Mittelständler mit seinem Garant-Fachgeschäft Fair Play am schwierigen Platz Nürnberg erfolgreich etabliert habe und sich dort behaupte. Dies sei für die aktive Vertretung der bayerischen Kollegenschaft in der Verbandsführung von großem Vorteil. Genauso herzlich begrüßte Werner Haizmann auch den neuen Vertreter Hamburgs und Niedersachsens im Vorstand. Mit Mario Kirsch setzt hier ein junger Händler die jahrzehntelange erfolgreiche Verbandsarbeit seines Vaters Heinz Kirsch fort. Er erwarb sich dabei als Mentor des Hamburger Tennissportfachhandels am Rothenbaum das Ansehen vieler Kollegen und Kunden und damit auch einen entsprechenden Ruf als VDS-Verbandsvertreter.

Der Dank des VDS-Präsidenten galt dann auch noch seinem Arbeitsteam, an der Spitze Verbandsekretär Karin Höcker, die eine ausgezeichnete Arbeit abliefere und mit ihrer gewinnenden fachlichen und menschlichen Art dem VDS rasch weitere neue Freunde in Industrie und Handel erschlossen habe.

Im Mittelpunkt der regen Aussprache über die gesamte Branchenentwicklung nach der einstimmigen Entlastung des Vorstands und des Präsidenten für eine vorzügliche Verbandsarbeit standen die weitere Verbesserung der verschiedenen Serviceangebote und des damit verbundenen Internetauftritts ebenso wie die aktuelle Messesituation der Branche. In diese Diskussion brachten sich besonders der Vizepräsident des Verbandes, Lothar Johanning aus Bad Oeynhausen, Schatzmeister Harrison Kahlert aus Hildesheim und Verbandssekretär Karin Höcker aus München ein. Dabei wurde besonders der rasche Erfolg der Bike-Expo in München hervorgehoben und positiv registriert. Die Zusammenarbeit des Verbandes mit den beiden großen Verbundgruppen Intersport und Sport 2000, die seit Jahren schon ausgezeichnet funktioniert, soll im kommenden Jahr besonders im Bereich Ausbildung und Fortbildung sowie im Marktdatenaustausches weiter vertieft werden. Auf internationaler Ebene will der VDS die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den europäischen Kollegenverbänden im Rahmen der Fedas fortsetzen und dabei die Weiterentwicklung des Fedas-Warengruppenschlüssels zum wichtigsten Instrument der europäischen Branchenstatistik weiter fördern. Gepflegt wird ferner der transatlantische Erfahrungsaustausch mit dem amerikanischen Partnerverband im Rahmen der NSGA-Managementkonferenz.

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