07.10.2009: Er prägt das Verbandsleben im Sportfachhandel: VDS- und Fedas-Präsident Werner Haizmann am 12. Oktober 2009 65 Jahre

Stuttgart-Bad Cannstatt – Er denkt als Unternehmer und als Sachwalter der Interessen des Verbandes Deutscher Sportfachhandel noch lange nicht ans Aufhören, auch wenn er am 12. Oktober 2009 seinen 65. Geburtstag feiert: Werner Haizmann, Inhaber des Bad Cannstatter Intersport-Hauses Haizmann.

In den zurückliegenden mehr als drei Jahrzehnten bestimmten viele Impulse, die von seiner Berufs- und Verbandsarbeit ausgegangen sind, das aktive Handeln des Berufsverbandes zum Wohl der mehr als 2500 Mitglieder der Standesvertretung des deutschen Sportfachhandels. Aus diesem Grund bestätigten die Mitglieder Werner Haizmann Ende August 2009 mit Dank für seine herausragende Arbeit für eine weitere Wahlperiode im Vorsitz des Verbandes. Bereits 2006 konnte er zusammen mit seiner Frau Undine und seiner Familie sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den 100. Geburtstag seines Sporthauses feiern.

Werner Haizmann, ein Vollblutsportler bei Ski, Tennis und Golf, dem man die 65 keinesfalls ansieht, ist von lebhaftem süddeutschen Naturell und schwäbischer Konsequenz. Er erkannte schon frühzeitig bei seiner 1971 erfolgten Wahl als damals jüngster Landesvorsitzender des VDS in Baden-Württemberg die wichtigen Aufgaben der zu dieser Zeit noch relativ kleinen Verbundgruppen des mittelständischen Fachhandels für die Entwicklung der Sport- und Freizeitbranche. Deshalb war es nahezu eine Selbstverständlichkeit, dass er bereits 1974, damals wieder als Jüngster, in den Aufsichtsrat seiner Genossenschaft, der Intersport Deutschland berufen, dort bis 1977 ebenfalls die Interessen seiner Berufskollegen aktiv zu vertreten. Zusammen mit dem damaligen Vorstandsvorsitzenden und Intersport-Mitgründer Hans-Martin Andree arbeitete er damals im Aufsichtsrat an der geplanten Gründung des Sportrings ebenso mit wie an dem Aufstieg der deutschen Intersport in die Führungsposition bei der Intersport International, die ein Jahrzehnt davor von der deutschen Intersport mitgegründet worden war. Werner Haizmann trat bereits am 18. Oktober 1962 als damals 18-jähriger zusammen mit seinem Vater Erwin Haizmann der Intersport Deutschland bei, der er heute noch angehört.

Nach seinem Wirtschaftsabitur und einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium an der University of South Florida in den USA absolvierte Werner Haizmann beim Münchner Sporthandelspionier und VDS-Mitglied Klaus Scheck ein Volontariat bei Sport Scheck, bevor er dann endgültig ins elterliche Geschäft eintrat, das er bald darauf auch übernahm.

Die frühe internationale Ausrichtung des polyglotten Sportartikelkaufmanns Haizmann zeigte sich dann in seiner Arbeit in und für den VDS, die er 1971 als Landesvorsitzender in Stuttgart begann und die er 1981 als Mitglied im Vorstand, dann als Vizepräsident und ab 1. Juli 1995 als Präsident sehr erfolgreich bis heute gestaltet.

So gehörte er zusammen mit seinem Freund und früheren NSGA-Präsidenten Jim Faltinek zu den Gründern des ersten International Sporting Goods Retailer World Summit in Chicago. Über Jahre nahm diese „Selbsthilfeeinrichtung der Branche“ bei Tagungen auf der Weltmesse ispo in München und der NSGA World Sports Expo in Chicago die verschiedenen Interessen des europäischen, amerikanischen und asiatischen Sportfachhandels wahr, bündelte sie und formulierte wenn nötig Aktionsprogramme. Ein Aufgabe, die jetzt im Rahmen des Weltverbandes der Sportartikelindustrie WFSGI in einem entsprechenden Arbeitsausschuss wahrgenommen wird.

Angeregt zur verstärkten internationalen Verbandsarbeit wurde er damals auch vom Mitgründer des Weltverbandes der Sportartikelindustrie und Puma-Chef Armin A. Dassler, der durch seine ganze aktive unternehmerische Zeit als einer der Pioniere der deutschen Sportschuhindustrie eng mit dem VDS, seinen Präsidenten und den aktiven Vorstandsmitgliedern des Verbandes verbunden war. So war der VDS bereits zur Zeit, als Werner Haizmann Landesvorsitzender in Baden-Württemberg war, aktiv an der Entwicklung eines gemeinsamen Sportschuhmodells zwischen Verband und Puma ebenso beteiligt wie an der Berufung des ersten Händlerbeirats in einem internationalen deutschen Sportschuhunternehmen.

Mit der Goldenen Ehrennadel des VDS für den ebenfalls 65 Jahre alten Messechef Manfred Wutzlhofer krönte Werner Haizmann sozusagen auch sein eigenes Lebenswerk. So verdankt ihm die heutige Weltmesse ispo, die im kommenden Jahr 40 Jahre alt wird und mit dem dann 100 Jahre alten VDS Geburtstag feiert, in ihrer Gründungsphase wichtige Wachstumsimpulse, die damals auch von dem amtierenden Hauptgeschäftsführer der Messe, Dr. Werner Marzin, entsprechend gewürdigt wurden.

Die fruchtbare Zusammenarbeit setzte sich dann auch mit dem jetzigen Vorsitzenden der Geschäftsleitung der Messe München, Manfred Wutzlhofer, nicht nur weiter fort, sondern wurde auch auf allen Ebenen noch ausgebaut. Heute verbindet Werner Haizmann mit Manfred Wutzlhofer über das berufliche Interesse hinaus auch eine herzliche Freundschaft von Mensch zu Mensch.

Als seinen Geburtstagswunsch formuliert Werner Haizmann, dass sich diese intensive Zusammenarbeit über Jahrzehnte zwischen dem Verband, der die ispo nach München brachte, und der Geschäftsführung der Messe auch in den kommenden Jahren unter dem Vorsitz von Klaus Dittrich weiter zum Wohl der Branche fortsetzen möge.


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