03.11.2008: vds-Jahrestagung 2008 in Herzogenaurach: Sportartikelfachhandel behauptet seine starke Stellung am deutschen Markt

Konkurrenzsituation zwingt aber besonders die Verbundgruppen zu neuen Initiativen und Aktionen in Beratung und Service

vds-Präsident Werner Haizmann bilanzierte in der Jahrestagung in Herzogenaurach gute Verbandsarbeit in den Jahren 2007 und 2008

Gastgeber des vds war der seit 60 Jahren größte Markenpartner des Verbandes: adidas

General Counsel und FESI-Vizepräsident Frank A. Dassler informierte die Verbandsführung über den Weltstandort der Drei Streifen im Herzogenauracher Stadtteil Herzo-Base

Konkurrenzsituation zwischen adidas Markenshops und Multimarkenstores der Verbandsmitglieder wurde bei der Besichtigung von Shopkonzepten ausführlich thematisiert

Starkes Plädoyer des Verbands zur Stärkung der Winter-ispo in München

Herzogenaurach/München – „Als Verband haben wir uns mit unserer vielseitigen Arbeit für unsere Mitglieder im Geschäftsjahr 2007 ebenso gut in der gesamten Sportartikelbranche Deutschlands präsentiert wie wir das auch im laufenden Jahr tun und im kommenden Jahr weiter verstärken werden“, urteilte vds-Präsident Werner Haizmann bei der Jahrestagung des Verbandes, die diesmal auf Einladung von adidas am 25. und 26. Oktober 2008 im Ramada-Hotel im fränkischen Herzogenaurach stattfand. Gleichsam auch im Weichbild der starken vds-Verbandsmitglieder Sport Hoffmann, Sport Eisert und Sport Lindner, die ebenfalls auf der Herzo-Base mit ihren jährlich 1,4 Millionen Besuchern neben dem adidas Factory Outlet das Einkaufsgesicht dieses Stadtteils bestimmen. An seinem Rand entsteht auch das neue Puma World Headquarter, die Plaza.

Der vds würdigte mit seiner Jahrestagung in Herzogenaurach nicht nur die Tatsache, dass der Verband schon seit jeher in Franken eine starke Stellung hat, sondern auch den Umstand, dass Puma in diesem und adidas im nächsten Jahr ihren 60. Geburtstag feiern. Seit dieser Zeit gehören beide Unternehmen zu den ganz wichtigen Geschäftspartnern des deutschen Sportfachhandels, der mit seinem Einsatz an der Verkaufsfront in der Heimat in den letzten Jahrzehnten ihren steilen Aufstieg in die Weltspitzengruppe erfolgreich begleitet hat.

Das Führungsgremium des vds bestätigte in der Jahresversammlung satzungsgemäß und mit Beifall die Arbeit von Präsident Werner Haizmann, Vizepräsident Lothar Johanning, Schatzmeisterin Monika Michel und Verbandssekretär Jens Forstmann sowie aller anderen Mitglieder im Vorstand im Geschäftsjahr 2007 und erteilte einstimmig die notwendige Entlastung.

Präsident Werner Haizmann nutzte die Jahresversammlung des vds, um der scheidenden Schatzmeisterin des Verbands Monika Michel von Sport Ellwanger aus Schrobenhausen herzlich für ihre Arbeit zu danken, die sie in den letzten Jahren für den Verband geleistet hat. Monika Michel hat ihr Sportfachgeschäft aufgegeben, um sich anderen kaufmännischen Projekten in ihrem Familienverbund zu widmen. Monika Michel bedankte sich bei Werner Haizmann, Vorstandsmitglied Mark Michel aus Bad Homburg und adidas General Counsel Frank A. Dassler mit historischen Tennisschlägern der Marken adidas, Intersport und Dunlop.

In seinem Bericht zur Situation der Branche und des Verbandes wies Präsident Werner Haizmann darauf hin, „dass sich der vds als Branchenverband 2007 und 2008 intern und in der Öffentlichkeit erfolgreich zu Wort gemeldet hat, wenn wir gefordert wurden. Sei es durch unsere aktive Werbung für unseren Messepartner München und dessen Messen, beim Super-Cup, bei Stellungnahmen zu Umsatzerwartungen der Branche und in unserer Zusammenarbeit mit den verschiedensten Sportverbänden wie DSV und DAV. Die Zusammenarbeit mit unseren wichtigen Verbandspartnern, den beiden Verbundgruppen unserer Branche Intersport Deutschland und Sport 2000, verlief in freundschaftlicher Atmosphäre und im gegenseitigen Vertrauen problemlos. Gleiches gilt für den Beginn unserer Zusammenarbeit mit dem neu formierten Brancheneinkaufsverband Fair Play, der aus der Garant-Gruppe hervorgegangen ist“.

Starke Stellung des Handels als Wellnessberater seiner Kunden

„Der deutsche Sportfachhandel“, so Präsident Werner Haizmann, der zugleich schon seit mehr als zehn Jahren auch Präsident des europäischen Sportartikelhändlerverbandes Fedas ist, weiter in seinem Bericht, „kann seine starke Stellung als Wellnessberater seiner Kunden am Markt weiter halten, sowohl im Land als auch im europäischen Vergleich. Er baut sie noch weiter aus. Daran ändern auch die jüngsten Turbulenzen am Finanzmarkt nichts. Wir sind in vielen Fällen davon betroffen und getroffen, dennoch können wir nach wie vor in der Summe auf befriedigende Umsätze in den vergangenen Monaten des Jahrs 2008 zurückblicken. Diese Entwicklung untermauern nicht nur unsere eigenen Markterhebungen, sondern auch die unlängst erst veröffentlichten Ergebnisse der beiden großen Verbundgruppen unserer Branche. Sollten die Verkaufszahlen der letzten acht Monate auch bis Ende des Jahres anhalten, könnte der deutsche Sportfachhandel Ende 2008 auf ein Umsatzwachstum von zwei bis vier Prozent, ausgehend von einer Basiszahl von etwa sieben Milliarden Euro, kommen.“

Hauptumsatzbringer Fußball, Teamsport und Outdoor

Präsident Werner Haizmann und mit ihm auch alle in Herzogenaurach anwesenden Landesvorsitzenden des Verbands waren und sind der Meinung, dass die Hauptumsatzbringer in deutschen Sportfachgeschäften nach wie vor die Bereiche Fußball und Teamsport, fitnessorientiertes Running und Walking sowie Outdoor sind. So wurde beispielsweise bei der Fußball-EM 2008 in der Schweiz und Österreich in Deutschland ein Umsatzergebnis erreicht, das nur um fünf Prozent niedriger war als das Rekordergebnis zur WM 2006 in Deutschland selbst.

Entwicklungschancen bei Frauen und Best Agers

„Nach wie vor“, formulierte vds-Präsident Werner Haizmann, „sind auch in diesem Jahr die stabilen Outdoorumsätze das feste Gerüst der Umsatzerfolge unserer Mitgliedsgeschäfte. Nicht unerwähnt bleiben kann aber bei allem Optimismus die Tatsache, dass wir ihn weiterhin mit nur sehr geringen Gewinnmargen nähren müssen. Die nachhaltig wachsende Fitnessorientierung unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger wird aber hoffentlich dafür sorgen, dass nicht nur das Segment Running/Walking auf hohem Niveau weiter wachsen kann, sondern dass auch andere Sortimente von dieser Fitnessorientierung unter deutschen Verbrauchern profitieren können. Besondere Entwicklungschancen sehen wir als Verband auch weiterhin im Konsumbereich Frauen und Best Agers. Für uns alle heißt es aber, dass wir uns nicht nur in dem vergangenen Geschäftsjahr, sondern auch in den kommenden Jahren weiterhin verstärkt um die mittel- und langfristige Ertragssicherung unserer Fachgeschäfte kümmern müssen“.

Dank an Vorstand, Beirat, an Verbandssekretär Jens Forstmann und die vds-Mitarbeiter

Nach seinem Lagebericht bedankte sich vds-Präsident Werner Haizmann bei all seinen Kolleginnen und Kollegen im Vorstand und Beirat des Verbandes für die offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit im zurückliegenden und im laufenden Geschäftsjahr. Zusammen habe man vieles in der Branche zum Positiven hin bewegt und manches sogar entscheidend mit verbessert. Der Dank des Präsidenten galt auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im vds-Büro, an ihrer Spitze Verbandssekretär Diplomsportökonom Jens Forstmann, der der Versammlung noch einen Arbeitsbericht zu den verschiedenen laufenden Projekten des Verbands gab. Eingebunden darin waren seine laufenden Arbeiten zur Erstellung eines vds-Leitbilds im 100. Jubiläumsjahr des vds 2010.


Unter Leitung von Präsident Werner Haizmann fand die Arbeitssitzung des vds im Herzogenauracher Ramada-Hotel statt.




adidas General Counsel Frank A. Dassler und sein Assistent Dr. Sven Pastowski informierten die vds-Verbandsspitze bei einem Besuch des adidas-Headquarters, der eigenen Shops und des Walk of Fame ausführlich über die Entwicklung dieses Dax-notierten Weltkonzerns, der schon seit 60 Jahren der wichtigste Markenpartner des deutschen Sportfachhandels ist.




Nach der Verbandsarbeit besuchten die Spitzen des Verbandes noch die nahe gelegene Weltkulturerbestadt Bamberg. Bei diesem Besuch wurde der vds von seinem in Bamberg ansässigen Öffentlichkeitsarbeiter Peter F. Thürl begleitet.




Verbandspräsident Werner Haizmann verabschiedete die bisherige Schatzmeisterin Monika Michel aus Schrobenhausen mit herzlichem Dank für ihre gute Verbandsarbeit.



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